Unschöne Zahnverfärbungen mit Hausmitteln beseitigen

Zahnverfärbungen sind ein großes Problem. Sie entstehen oft durch einen übermäßigen Konsum von Kaffee, bestimmten Teesorten wie schwarzem und grünem Tee, Nikotin bzw. dem in den Zigaretten enthaltenen Teer, Zitrusfrüchten, Beeren, Rotwein und Cola. Doch auch eine schlechte Mundhygiene, erbliche Faktoren, eine hohe Dosis Antibiotika und Stoffwechselstörungen gehören zu den Ursachen verfärbter Zähne. Die Schönheitsindustrie hat den Wunsch nach strahlend weißen Zähnen längst erkannt und so gibt es mittlerweile viele Produkte auf dem Markt, die innerhalb kurzer Zeit weißere Zähne versprechen. Doch nur bei wenigen tritt es tatsächlich ein. Die Ergebnisse sind oft wenig zufrieden stellend. Es gibt aber viele verschiedene günstige Hausmittel, die die Zähne natürlich erhellen und ausprobiert werden können.

Ein wichtiger Baustein für lebenslang gesunde Zähne ist eine gesunde Ernährung:

  • Äpfel
    Einen Apfel zu essen hat auf die Zähne eine ähnliche Wirkung wie die Zahnbürste. Er säubert und schrubbt sie – und dank der speziellen Inhaltsstoffe können sie sogar aufgehellt werden. Daher empfiehlt sich der Verzehr von einem oder zwei Äpfeln am Tag, um den Gelbstich zu entfernen. Es ist wichtig, die Äpfel gründlich zu kauen, damit das Fruchtfleisch ausreichend Zeit hat, die Zähne zu reinigen.
  • Mohrrüben, Brokkoli und Sellerie
    Lebensmittel wie Karotten und Brokkoli können ebenso bei der Reinigung und natürlichen Erhellung der Zähne helfen. Geeignet sind Obst- und Gemüsesorten, die hart sind und viele Fasern aufweisen. Sie helfen gegen oberflächliche Verdunkelungen. Wiederum wichtig ist ein gründliches Kauen, das obendrein den Speichelfluss anregt, der die Zähne ebenso reinigt.
  • Kokosöl
    Seit einiger Zeit hat das Kokosöl beim Thema Zahnaufhellung einen Aufschwung erfahren. Es soll ebenfalls zu weißeren Zähnen verhelfen können. Darüber hinaus hat es dank der Bestandteile Caprylsäure und Laurinsäure eine antiseptische und antibakterielle Wirkung, die zur Vorbeugung von Karies dienen kann. Manch einer ersetzt die Zahnpasta gänzlich durch das Kokosöl. Doch davon raten Experten ab, denn in der Zahncreme sind viele Wirkstoffe wie Fluorid enthalten, die für die Zähne äußerst wichtig sind. Sinnvoller ist das Ölziehen, das von der Ayurveda-Medizin bereits seit Jahrtausenden empfohlen wird. Hierbei wird ein Esslöffel des Öls morgens rund zehn Minuten lang im Mundinnenraum hin und her gespült, danach ausgespuckt und der Mund mit warmem Wasser gesäubert. Im Anschluss werden die Zähne wie gewohnt geputzt. Die Anwendung sollte mindestens 20 bis 30 Tage hintereinander wiederholt werden. Als Alternative ist es möglich, die Zahnbürste hin und wieder in Kokosöl zu tauchen und nach dem Zähneputzen damit nachzuputzen. Anschließend wird mit klarem Wasser ausgespült.
  • Olivenöl oder Sonnenblumenöl
    Olivenöl ist dank der zahlreich enthaltenen Gerbstoffe ein weiteres Hausmittel für weiße Zähne. Ein Esslöffel des Öls wird drei bis fünf Minuten lang durch die Zähne gezogen, danach ausgespuckt und der Mund anschließend mit Wasser ausgespült. Das Olivenöl bindet färbende Stoffe am Zahn und zieht sie somit heraus. Auch der pH-Wert im Mund kann auf diese Weise verbessert und dem Zahnschmelz ein ideales Umfeld geschaffen werden. Sonnenblumenöl schmeckt milder und die Wirkung ist ähnlich. Olivenöl ist etwas strenger im Geschmack.
  • Kurkuma
    Während Kurkuma den Speisen einen gelblichen Farbton verleiht, soll es in der Lage sein, die Zähne weißer zu machen. Hierfür wird ein Teelöffel Bio-Kurkumapulver mit ein wenig Wasser vermischt, sodass eine sämige Paste entsteht. Danach wird die Zahnbürste darin eingetaucht und die Zähne damit geputzt. Anschließend wird der Mund ausgespült und mit einer gewöhnlichen Zahnpasta nachgeputzt, um die Rückstände zu entfernen. Zu beachten ist, dass sich die Zahnbürste dabei wahrscheinlich dauerhaft verfärbt. Kurkuma hat außerdem eine antibakterielle, entzündungshemmende sowie abschwellende Wirkung und verbessert die Mundflora.
  • Salbei
    Auch das Heilkraut Salbei kann dabei helfen, die Zähne aufzuhellen. Hierfür empfiehlt sich das tägliche Kauen eines Salbeiblattes, was zudem gegen Mundgeruch helfen soll. Die frischen Blätter können auch um die Zahnbürste gewickelt werden, um die Zähne damit zu putzen. Sie sind leicht rau, sodass sie die Plaque abschaben und verfärbten Zahnschmelz weißer machen können. Salbei wird seit vielen Jahrhunderten dazu verwendet, die Zähne aufzuhellen. Des Weiteren wirkt das Küchenkraut antibakteriell, antiviral und antiseptisch.
  • Kochsalz
    Einfaches Kochsalz ist ein weiteres ideales Mittel zur Zahnreinigung und Bleichung der Zähne. Hierfür können sie einmal wöchentlich statt mit Zahnpasta mit Kochsalz geputzt werden. Dies wirkt wie ein Peeling der Zähne, sodass Verfärbungen gelöst werden. Es ist jedoch wichtig, eine weiche Zahnbürste zu verwenden, die Zähne nicht zu sehr mit dem Kochsalz zu schrubben und das Salz nicht zu lange einwirken zu lassen. Bis zum nächsten Zähneputzen sollte mindestens eine halbe Stunde gewartet werden, damit sich der Zahnschmelz wieder festigen kann. Eine Alternative zum reinen Salz ist eine Zahnpasta, die aus jodiertem Salz und Olivenöl gemischt wird, bis die Flüssigkeit zum Brei geworden ist. Auch damit können – regelmäßig angewendet – die Zähne gründlich gesäubert und erhellt werden. Die Zähne sollten jedoch nur ein bis maximal zwei Mal in der Woche mit Salz gereinigt werden, denn zu viel Salz kann auf Dauer den Zahnschmelz schädigen.
  • Backpulver
    Backpulver ist ein weiterer Geheimtipp unter den Hausmitteln für hellere Zähne. Schon seit Omas Zeiten wird es genutzt, um die Zähne zu bleichen. Für die Anwendung wird etwas Backpulver auf die angefeuchtete Zahnbürste gegeben und anschließend die Zähne damit geputzt. Das Natronhydrogencarbonat, das im Backpulver enthalten ist, wirkt neutralisierend und reinigt die Zähne. Kommt das Pulver mit Wasser in Verbindung, schleift der dabei entstehende Schaum die Zähne sozusagen ab und entfernt Schmutzpartikel und Verfärbungen. Wer ein empfindliches Zahnfleisch oder freiliegende Zahnhälse hat, sollte Backpulver allerdings nicht anwenden. Zudem sind wieder eine vorsichtige Behandlung und ein sparsamer Umgang wichtig, da das Backpulver aufgrund der enthaltenen grobkörnigen Salze und Säuren den Zahnschmelz angreifen kann. Es muss danach also wieder eine Zeitlang gewartet werden, bis sich der Zahnschmelz regeneriert hat.

Zusammenfassung: Für ein noch strahlenderes Lächeln

Bleiben all diese Hausmittel ohne sichtbaren Erfolg, ist der Gang zum Zahnarzt sinnvoll. Er kann eine professionelle Bleaching-Behandlung durchführen und eine deutliche Aufhellung der Zähne erzielen.

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