Wer seine Zähne nicht gut pflegt, kann Karies, Parodontitis oder andere Zahnkrankheiten bekommen. Durch gründliches Putzen bleiben sie gesund – aber nicht immer, denn die Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Ingenieure aus Amerika tüfteln derzeit an einem innovativen Sensor, der die Ernährung tracken soll. Der Chip wird im Mund an einem Zahn angebracht und erkennt danach, was man isst. Er analysiert demzufolge die Ernährung bzw. deren Bestandteile. Dem Chip bleibt nichts verborgen, derzeit zumindest nicht in Bezug auf Zucker, Salz und Alkohol.

Mit dem Ernährungschip Lebensmittel und Getränke analysieren

Es war doch nur ein Gläschen Wein oder ein Stück Schokolade? Wenn es darum geht, was man lieber nicht gegessen oder getrunken hätte, beschummeln wir uns gern selbst, damit wir unser Gewissen erleichtern. Mit dem neuen innovativen Ernährungschip ist damit Schluss, denn er könnte zukünftig die gesamte aufgenommene Nahrung tracken. Er sagt praktisch, was man gegessen hat und was man lieber verändern sollte bzw. er schlägt Alternativen vor. Der Ernährungschip warnt so nicht nur vor ungesunden Stoffen, sondern unterstützt auch Diabetiker oder Abnehmwillige bei der Einhaltung des Ernährungsplans, denn beispielsweise  Zucker spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

Kann der neu entwickelte Chip auch dabei helfen, vielen Zahnproblemen entgegenzuwirken? Dies wäre zumindest gut, denn es ist kein Geheimnis, dass die Leistungen der Krankenkassen in den letzten Jahren ziemlich gekürzt wurden, auch oder vor allem im Bereich der Zahnmedizin. Hier hilft eine gute Zahnzusatzversicherung, die Kosten im Griff zu halten!

Ersetzt der Chip Ernährungstagebücher und Apps?

Ernährungstagebücher und -apps, bei denen man alle aufgenommenen Lebensmittel und Getränke dokumentieren muss, könnten bald der Vergangenheit angehören, zumindest wenn es nach den amerikanischen Ingenieuren der Tufts University geht. Die Forscher arbeiten derzeit an diesem modernen Sensor, der die Ernährung unter die Lupe nimmt. Vorbei wären die Zeiten, dass man alles in einem Ernährungstagebuch notieren oder mit einer App arbeiten muss. Doch wie funktioniert der Ernährungschip? Er ist gerade einmal 2 x 2 Millimeter klein und besteht aus drei Schichten: Davon absorbiert eine Schicht bestimmte Stoffe, die beim Essen in den Mund gelangen. Das Gadget kann Zucker, Salz und Alkohol erkennen. Dies sind alles Stoffe, die nicht nur den Zähnen Schaden zufügen, sondern der Gesundheit im Allgemeinen.

Nun könnte man meinen, jeder weiß doch, ob er diese Stoffe isst oder trinkt. Doch weit gefehlt, denn es gibt viele Speisen und Getränke, wo sie sich versteckt darin befinden, beispielsweise Zucker in Ketchup. So ist nicht immer klar, wann wir diese ungesunden Stoffe aufnehmen. Der Chip wirkt dem entgegen, denn er erkennt sie, auch wenn er nicht die genaue aufgenommene Menge identifizieren kann. Durch weitere Forschung kann man dies allerdings ebenso realisieren. Die zwei äußeren Goldschichten senden danach die jeweiligen Informationen zu den Stoffen, die der Chip ermittelt hat, an das eigene mobile Endgerät. Der Chip funktioniert wie eine Art Mini-Antenne, sodass er über Radiofrequenzwellen mit den Geräten kommuniziert.

Ernährungschip soll zukünftig noch weitere Stoffe erkennen können

Es klingt sehr interessant, was der Zahn-Chip verspricht: Der in der Mitte befindliche Sensor analysiert also, nachdem er auf den Zahn geklebt wurde, die Speisen und Getränke, während die zwei rechteckigen Goldrahmen als Antenne fungieren und sie die Ergebnisse via Radiofrequenzwellen drahtlos an den Empfänger übermitteln, beispielsweise an ein Smartphone. Momentan ist das Gadget noch ein reines Forschungsprojekt und demzufolge noch nicht zu kaufen. Zukünftig ist geplant, dass der Ernährungschip nicht nur Zucker, Salz und Alkohol erkennt, sondern das Ziel besteht darin, eine Vielzahl an weiteren Nährstoffen und Chemikalien zu identifizieren. Solch ein innovativer Zahn-Chip wäre vor allem für Sportler, Ernährungsbewusste und Menschen mit Essstörungen sinnvoll. Das Gleiche gilt natürlich auch für Personen, die viel Wert auf eine gesunde Ernährung legen. Bleibt abzuwarten, was die Zukunft bringt, wann der Chip serienreif ist und welche Fortschritte zu verzeichnen sind. Die Entwickler gehen zumindest davon aus, dass es möglich ist, noch weitere Stoffe zu erfassen.

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