Für eine nachhaltige Zahngesundheit ist umfassende Mundhygiene unerlässlich

Um die natürlichen Zähne so lange wie möglich zu behalten, ist es wichtig, ihnen ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken. Eines vorweg: Es dauert täglich nur wenige Minuten, um den wichtigen Grundstein für gesunde Zähne zu legen und zwar bis ins hohe Alter. Schon Kinder sollten an eine richtige Mundhygiene herangeführt werden, denn es ist wichtig, die Zähne schon von klein auf ab dem ersten Milchzahn zu pflegen.

Regelmäßige Mundhygiene, die mehr als “nur” das Putzen der Zähne umfasst, erhält die Zahngesundheit und verhindert Erkrankungen wie Karies, Parodontitis, Zahnfleischrückgang oder sogar Zahnverlust, der oftmals mit teurem Zahnersatz einhergeht. Die Kosten für Kronen und Brücken gehen sehr schnell in den drei- bis vierstelligen Bereich. Hier kann eine gute Zahnzusatzversicherung vor bösen Überraschungen schützen.

Gründliches Zähneputzen - die Basis der richtigen Mundhygiene

Es ist unverzichtbar, die Zähne mindestens zweimal täglich (morgens und abends) jeweils zwei bis drei Minuten lang mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta gründlich zu putzen, um den bakterienhaltigen Biofilm, also die Zahnbeläge, zu entfernen. Dies ist vor allem nach den Mahlzeiten wichtig, da sich dann Speisereste im Mundraum sammeln, die die schädlichen Bakterien in Säure umwandeln. Beim Konsum von säurehaltigen Speisen und Getränken sollte bis zum Zähneputzen 30 Minuten gewartet werden. Die Säuren weichen den Zahnschmelz kurzzeitig auf, sodass das direkte Putzen zu Schäden führen kann.

Die Zähne sollten vertikal, das heißt, von Rot nach Weiß, mit kleinen kreisenden Bewegungen geputzt werden. Eine gute Alternative sind wischende Bewegungen, stets vom Zahnfleisch Richtung Zähne. Ideal ist eine Zahnbürste mit kurzem Kopf, um auch an schwer zugängliche Ecken zu gelangen. Wer seine Zähne nicht überall umfassend pflegt, bietet Bakterien eine optimale Brutstätte. Die richtige Mundhygiene ist insbesondere in den Nischen, Ecken, Winkeln und Zahnzwischenräumen sehr wichtig. Hier fehlt die natürliche Selbstreinigung, die beim Kauen oder durch die Zunge stattfindet. Die Borsten der Zahnbürste sollten weich bis mittelhart sein und aus Kunststoff bestehen. Diese trocknen schnell, sodass sie nicht zum Nährboden für Bakterien werden. Abgerundete Borsten verhindern, dass das Zahnfleisch während des Zähneputzens verletzt wird. Spätestens nach drei Monaten sollte die Zahnbürste bzw. der Bürstenkopf eines elektrischen Modells ausgetauscht werden, da die Reinigungswirkung mit der Zeit nachlässt.

Zahnseide oder Interdentalbürstchen und Zungenschaber runden Zahnpflege ab

Durch das Zähneputzen mit einer guten Zahnbürste werden laut Studien nur etwa 50 Prozent der Zahnbeläge entfernt – dies ist nicht genug. Daher endet die richtige Mundhygiene nicht mit dem Zähneputzen. Ergänzend zum Putzen mit der Zahnbürste ist die Verwendung von Zahnseide oder Interdentalbürstchen für die Zahnzwischenräume empfehlenswert. Der Bereich zwischen den Zähnen ist besonders kariesanfällig. Viele Zahnfleischerkrankungen haben hier ihren Ursprung. Die Zahnseide ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer optimalen Mundhygiene. Sie erreicht Stellen, welche mit der Zahnbürste nicht effektiv gereinigt werden oder kaum erreichbar sind. Der feine Nylonfaden wird zwischen die Finger gespannt, um ihn anschließend mittels Auf- und Abbewegungen durch die Zahnzwischenräume zu führen. Die Zahnseide ist auch bei sehr engen Zahnzwischenräumen sehr gut geeignet. Im Idealfall ist sie ungewachst und zudem mit Fluorid versetzt. Wichtig ist es, die Zahnseide vor dem Zähneputzen anzuwenden.

Die Interdentalbürste ist ideal zum Reinigen größerer Zahnzwischenräume. Interdentalbürstchen, eine Alternative zur Zahnseide, gibt es in verschiedenen genormten Größen, je nach Größe der Zahnzwischenräume. Auch die Zunge darf bei der täglichen Mundhygiene nicht vergessen werden. Gerade hier halten sich oftmals Bakterien und Keime auf. Diese begünstigen Karies und Parodontose. Die raue Oberfläche bietet kleinen Speiseresten und Fäulnisbakterien eine optimale Grundlage. Für die Reinigung gibt es spezielle Zungenschaber, die hinten angesetzt und mit leichtem Druck bis zur Spitze geführt werden.

Antibakteriell wirkendes Mundwasser

Antibakteriell wirkendes Mundwasser ist keine Alternative zum Zähneputzen. Es desinfiziert zwar den Mundraum, entfernt aber nicht die bakterienreichen Zahnbeläge. Mundwasser sollte daher nur als sinnvolle Ergänzung angewendet werden. Zuerst werden die Zähne geputzt und danach wird der Mund mit dem Mundwasser ausgespült. Bakterien und Keime werden durch die antibakterielle Wirkung abgetötet. Eine fluoridhaltige Mundspülung kann das Kariesrisiko verringern. Durch die zusätzliche Verwendung von Zahnseide und Mundspülung kann die Wirkung der Mundhygiene auf 70 Prozent verbessert werden. Durch die Nutzung spezieller Zusatzprodukte, beispielsweise Bürstchen für die Zahnzwischenräume und einer optimalen Zahnpasta und Putztechnik, kann die Zahn- und Mundhygiene in Kombination mit einem regelmäßigen Zahnarztbesuch perfektioniert werden.

Zahnerkrankungen wie Karies und Parodontitis richten nicht nur im Mundraum Schaden an, sondern können ohne Behandlung auf den ganzen Körper übergreifen. Die Parodontitis begünstigt zum Beispiel Arthritis, Diabetes und sogar einen Herzinfarkt. Karies kann unbehandelt langfristig den Kieferknochen befallen. Daher ist es wichtig, die Erkrankungen zu behandeln oder bestenfalls durch eine entsprechende Mundhygiene zu verhindern. Die optimale Prophylaxe bildet dabei eine wichtige Säule. Für unterwegs sind zuckerfreie Zahnpflegekaugummis eine gute Wahl. Natürlich sind sie kein Ersatz für eine gründliche Zahnpflege, sie entfernen jedoch grobe Speisereste, regen den Speichelfluss an und neutralisieren zahnschädigende Säuren im Mund, sodass die Remineralisation der Zahnsubstanz gefördert wird. Sinnvoll ist auch ein oder zwei Mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung. Hier werden alle Zahnbeläge und Rückstände entfernt, die trotz gründlichen Putzens noch vorhanden sind.

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