Bleaching beim Zahnarzt

Wie funktioniert das?

Strahlend weiße Zähne stehen für Jugend und Vitalität, sodass es kaum verwundert, dass ein strahlendes Lächeln zum ultimativen Schönheitsideal geworden ist. Wer von Haus aus mit einer eher gedeckten Zahnfarbe ausgestattet ist, viel Kaffee konsumiert oder raucht, muss der Natur jedoch mittels Bleaching auf die Sprünge helfen. Wie aber funktioniert das professionelle Bleaching beim Zahnarzt und welche Ergebnisse können erwartet werden?

Bild: stock.adobe.com / Africa Studio

11.06.2019

Welcher Aufhellungsgrad ist möglich und wie funktioniert das Bleaching genau?

Die Zahnfarbe des Menschen ist individuell verschieden und wird anhand einer Farbskala gemessen, die von D4 (dunkel) bis A1 (strahlend weiß) reicht. In Abhängigkeit von der Zusammensetzung des Zahnschmelzes kann die Zahnfarbe beim Bleaching um sieben bis neun Abstufungen aufgehellt werden. Beim sogenannten Power-Bleaching trägt der Zahnarzt im ersten Schritt einen Zahnfleischschutz auf, der zunächst antrocknen muss und sicherstellt, dass nur der Zahnschmelz mit dem hochkonzentrierten Bleichmittel in Berührung kommt. Nachdem das Bleichmittel aufgetragen wurde, muss dieses für zehn Minuten einwirken.

Anschließend wird es mit einem Reinigungsinstrument entfernt. Je nachdem, welche Helligkeitsstufe erreicht werden soll, wird dieser Prozess drei- bis viermal wiederholt. Am Ende des etwa 60-90 Minuten dauernden Bleaching-Prozesses wird schlussendlich der Zahnfleischschutz entfernt und Sie können erstmals ihr neues, strahlendes Lächeln betrachten. Manche Zahnärzte setzen alternativ auf das Power-Bleaching mit Lichtaktivierung. Dieses Verfahren unterscheidet sich vom konventionellen Power-Bleaching lediglich darin, dass das Bleaching-Gel mit einem Laser respektive mittels UV-Licht erwärmt beziehungsweise aktiviert wird.

Wie lange bleiben die Zähne weiß und welche Risiken bestehen?

Erfahrungsgemäß hält das Ergebnis eines professionellen Bleachings für drei bis fünf Jahre an. Die genaue Dauer hängt dabei aber in erheblichem Maße von ihren persönlichen Gewohnheiten ab, denn viel Kaffee, Tee, Rotwein oder häufiger Zigarettenkonsum lassen die Verfärbungen schneller zurückkehren. Da das Bleaching somit regelmäßig wiederholt werden muss, stellt sich natürlich die Frage, ob die Behandlung den Zähnen nicht schadet.

An dieser Stelle können wir Sie beruhigen, denn die professionellen Aufhellungsmittel, die beim Zahnarzt zum Einsatz kommen, sind pH-neutral und härten den Zahnschmelz sogar. Aus diesem Grund ist es umso bedeutender, das Bleaching bei einem Fachmann durchführen zu lassen, denn oft sind die Inhaltsstoffe von Aufhellungs-Sets aus dem Internet oder der Drogerie nicht bekannt. Zudem können Bleichmittel den Zahn zusätzlich schädigen, wenn diese in unbehandelte Risse oder Löcher eindringen, die nicht zahnärztlich behandelt worden sind.

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