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3D-Implantologie

Maßgeschneiderte Implantate aus dem virtuellen Raum

Perfekte Zähne sind das, was sich die meisten Menschen nicht nur in jungen Jahren, sondern auch im Alter wünschen. Leider ist das keine ganz einfache und schon gar keine günstige Angelegenheit, denn das Anfertigen eines perfekt sitzenden Zahnersatzes ist technisch aufwendig. Dabei ist die genaue Planung und die präzise Ausführung die Grundlage für ein gutes Ergebnis.
Aktuell zieht mit der 3D-Implantologie modernste Technologie in die Zahnmedizin ein. Aber was versteht man unter 3D-Implantologie? Welche Vorteile haben die Patienten? Und für wen lohnt sich das Verfahren überhaupt?

Bildquelle: Adobe Stock / peterschreiber.media

 

17.03.2021

3D-Implantologie – Planung von Zahnersatz am Computer

Hinter der 3D-Implantologie steckt eines der derzeit modernsten Verfahren der Zahnmedizin. Vereinfacht gesagt umfasst das Verfahren die dreidimensionale Röntgenaufnahme, Implantat-Planung und Unterstützung des Eingriffs. An erster Stelle steht das Anfertigen hochwertiger 3D-Röntgenaufnahmen des Kiefers mit einer sehr feinen Auflösung für optimale Scan-Ergebnisse.

Die gewonnenen Daten helfen dem Operateur bei der Festlegung der bestmöglichen Positionierung der Implantate sowie der sich daran orientierenden prothetischen Versorgung. Im Vergleich zur herkömmlichen Röntgenmethode sind im 3D-Röntgenbild nicht nur alle Strukturen zu sehen, sondern auch in ihrer Stellung zueinander sichtbar.
In der Folge entsteht ein 3D-Modell des Kiefers mit allen noch so kleinen Besonderheiten. Der große Vorteil für Mediziner ist hier, dass das Modell problemlos von allen Seiten betrachtet werden kann. Das erleichtert die Auswahl der bestmöglichen Implantationsstellen enorm.

Vorteile der 3D-Implantologie – Was für die Methode spricht

Der wohl größte Vorteil der Hightech-Unterstützung liegt in der Genauigkeit des dreidimensionalen Scan-Verfahrens. Speziell im Vergleich zu althergebrachten Röntgenaufnahmen kann ein solcher Scan deutlich mehr darstellen. Das betrifft neben Knochen und Zähnen sowie deren Lage zueinander sogar den exakten Verlauf kleinster Nervenkanäle.

Zudem ist mittels Diagnostik eine exakte Beurteilung der vorhandenen Knochensubstanz möglich. Somit kann im Vorfeld schon die Notwendigkeit von Knochenaufbaumaßnahmen geprüft werden. Da die behandelnden Mediziner den Kiefer jederzeit im Ganzen betrachten können, ist sichergestellt, dass das neue Implantat ausreichend Platz in der Knochensubstanz hat. Böse Überraschungen auf dem OP-Tisch haben sich damit erledigt.

Bei der herkömmlichen Methode besteht immerhin das Risiko, dass ein Implantat nur zum Teil fest im Knochen steckt oder sogar zu weit hineingebohrt wird und hinausschaut. Durch die 3D-Implantologie verringert sich damit das allgemeine Verletzungs- und Komplikationsrisiko während des Eingriffs enorm. Unter dem Strich gelingt auf dieser Basis die optimale Planung eines individuellen Zahnersatzes.

Wo Licht ist, ist auch Schatten – Nachteile der 3D-Implantologie

Bei allen Möglichkeiten, die das Verfahren verspricht, dürfen die Nachteile nicht unter den Tisch fallen. Beginnen wir mit den harten Zahlen: Ja, ein so aufwendiges Verfahren ist deutlich teurer als das herkömmliche Verfahren. Allerdings sollten Sie an dieser Stelle beachten, dass der Löwenanteil der Kosten noch immer auf die Implantate und deren Anfertigung entfällt.

Bei der 3D-Implantation handelt es sich allerdings um eine zusätzliche Investition in eine präzisere Vorbereitung. Den höheren Kosten steht nämlich ein Mehrwert in Form eines geringeren Risikos für Verletzungen und Behandlungsfehler sowie ein noch präziseres Ergebnis entgegen. Der zweite nennenswerte Nachteil der 3D-Implantologie ist die für den Patienten höhere Strahlenbelastung.

Für die Bildgebung kommt hier das DVT- bzw. CT-Verfahren zum Einsatz, bei dem die Strahlung gegenüber dem konventionellen Kieferröntgen etwas höher liegt. Sorgen müssen Sie sich jedoch keine machen, zumal hierzulande zahlreiche Schutzmaßnahmen existieren, um die aufgenommene Strahlendosis zu minimieren.

Vorteile und Nachteile der 3D-Implantologie auf einen Blick

Vorteile

  • Beim Scan werden selbst die kleinsten Strukturen des Kiefers erfasst.
  • Schon im Vorfeld ist eine sichere Diagnostik hinsichtlich eines möglichen Knochenaufbaus möglich.
  • Optimale Planung der späteren Implantatsposition.
  • Genaue Darstellung senkt das Risiko für Verletzungen oder Behandlungsfehler deutlich.

Nachteile

  • Höhere Kosten im Vergleich zum konventionellen Verfahren.
  • Leicht erhöhte Strahlendosis für Patienten gegenüber dem klassischen Kieferröntgen.

So läuft die 3D-Implantologie in der Praxis

Wer sich Gedanken um einen hochwertigen Zahnersatz macht, für den ist die 3D-Implantologie eine zunehmend attraktivere Option. Für die letztliche Entscheidung sollten Sie jedoch wissen, was Sie beim Zahnarzt erwartet.

  1. Anfertigung einer Röntgenschablone
    Grundvoraussetzung für die Planung eines Implantats via 3D-Implantologie ist die Planungsphase. Hier fertigt der Zahnarzt ein herkömmliches Modell des Kiefers an. Daraus wird eine Röntgenschiene hergestellt. Letztere wird in Schritt zwei benötigt, damit der Zahnarzt den Kiefer während des 3D-Scans optimal vermessen kann.
  2. Anfertigen der 3D-Aufnahme
    Im zweiten Schritt nehmen Sie die sogenannte Röntgenschablone in den Mund. Ist diese ausgerichtet, wird der 3D-Scan für die spätere Planung der Implantate vorgenommen. Zum Einsatz kommt hier entweder die Digitale Volumentomographie (DVT) oder die Computertomographie (CT).
  3. Virtuelle Planung des Zahnersatzes
    Nach dem 3D-Scan errechnet der Computer ein detailliertes Modell Ihres Kiefers. Dieses Modell schaut sich der Zahnarzt nun an, um den Kieferknochen beurteilen zu können. So kann der Zahnarzt direkt am Monitor mit der virtuellen Planung der Implantate beginnen. Neben der bestmöglichen Stelle lässt sich dank 3D-Implantologie auch der Verankerungswinkel und die Verankerungstiefe mit Rücksichtnahme auf die Knochendicke und den Verlauf von Nervenbahnen planen.
  4. Herstellen der Bohrschablone
    Auf Basis der Planungsdaten und der angefertigten Modelle folgt die Herstellung der Bohrschablone. Diese verfügt an genau den Stellen über passgenaue Löcher, an denen die Implantate eingesetzt werden sollen.
  5. Der Behandlungstag
    Am Behandlungstag tragen Sie die zuvor angefertigte Bohrschablone wie eine Schiene im Mund. So kann der Zahnarzt die Bohrungen so präzise wie möglich setzen. Das Risiko für Verletzungen oder einen suboptimalen Sitz ist somit minimal. Das macht die Behandlung sowohl für den Zahnarzt als auch für Sie als Patient vergleichsweise komfortabel.

3D-Implantologie – Lohnt sich das überhaupt?

Unter dem Strich überzeugt die 3D-Implantologie mit ihren Vorteilen. Wer möchte nicht einen optimal sitzenden Zahnersatz, der mit einem geringeren Verletzungs- und Komplikationsrisiko einhergeht und durch die erhöhte Präzision eine noch längere Haltbarkeit aufweist? Dem gegenüber stehen jedoch die höhere Strahlenbelastung und die zusätzlichen Kosten.
Allerdings sind die höheren Kosten noch lange kein Grund, in Sachen Zahnersatz auf die bestmögliche Behandlung zu verzichten. Mit einer guten Zahnzusatzversicherung sparen Sie bares Geld, denn die Versicherung übernimmt zumindest einen Teil der Kosten.

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