Die Handzahnbürste – der Klassiker

Viele Menschen entscheiden sich für die gewöhnliche Handzahnbürste. Doch wer vor dem Regal steht, wird schnell die große Auswahl feststellen: Weiche, mittelharte oder harte Zahnbürsten, mit einem kurzen oder langen Bürstenkopf – welche Variante ist richtig? Hinsichtlich der Putzleistung schneiden harte Zahnbürsten am besten ab, doch bei falscher und intensiver Putztechnik können sie das Zahnfleisch schädigen. Es ist daher empfehlenswert, eine weiche oder mittelharte Bürste zu verwenden und keinen starken Druck auszuüben, um das Zahnfleisch und die Zahnhälse nicht zu reizen oder gar zu verletzen. Ein nicht zu langer Bürstenkopf ist besser geeignet, denn dieser gelangt auch an schwer zugängliche Regionen und enge Bereiche wie Weisheitszähne und Interdentalräume. Die Kunststoffborsten sollten abgerundet sein, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird. Zudem gibt es Zahnbürsten, die über einen flexiblen Hals verfügen. Dieser gibt bei zu hohem Druck nach. Von Vorteil ist außerdem ein ergonomisch geformter Griff, damit die Zahnbürste optimal in der Hand liegt.

Elektrische Zahnbürsten

Die Handzahnbürste scheint in Deutschland das gängigere Modell zu sein, das die meisten bevorzugen. Doch in den vergangenen Jahren hat die elektrische Zahnbürste deutlich an Beliebtheit gewonnen. Sie arbeitet im Gegensatz zur normalen Handzahnbürste per Knopfdruck. Es gibt verschiedene Ausführungen der elektrischen Zahnbürsten, beispielsweise Rotationszahnbürsten, Schallzahnbürsten oder Ultraschallzahnbürsten. Welche elektrische Zahnbürste für einen selbst die beste ist, kann nicht pauschal beantwortet werden. Dies hängt von den eigenen Ansprüchen und Bedürfnissen ab.

Rotationszahnbürste

Die Rotationszahnbürste bzw. oszillierende Zahnbürste reinigt die Zähne, wie es der Name bereits verrät, durch Rotation. Der runde Kopf der Bürste wird mittels Elektromotor zum Rotieren bzw. Vibrieren gebracht. Die Zähne werden mit einer Rotationszahnbürste viel besser und schonender gesäubert als mit einer Handzahnbürste. Beim Kauf sollte auf die Zahl an Rotationen geachtet werden, die in der Minute erreicht werden. Grundsätzlich gilt: Je höher der Rotationswert ist, desto sorgfältiger werden die Zähne gereinigt. Wer jedoch Probleme mit dem Zahnfleisch hat, sollte eine Rotationszahnbürste mit niedrigerer Rotationszahl wählen und dafür die Reinigungszeit erhöhen. Gute Alternativen für Personen mit Zahnfleischproblemen sind die Schallzahnbürste oder Ultraschallzahnbürste. Die Rotationswerte liegen je nach Hersteller und Zahnbürste bei 20.000 bis 40.000 Rotationen pro Minute. Ein weiteres Kriterium ist die Andruckkontrolle. Dadurch wird verhindert, dass mit zu hohem Druck geputzt wird. Ein Nachteil ist, dass die Bürstenköpfe sehr oft ausgetauscht werden müssen, insbesondere verglichen mit den Schall- und Ultraschallzahnbürsten.

Schallzahnbürste

Die Schallzahnbürste gilt als Weiterentwicklung der herkömmlichen elektrischen Zahnbürste, wobei das Grundprinzip gleich ist. Die Modelle rotieren ebenso beim Zähneputzen. Der längliche Bürstenkopf ähnelt einer Handzahnbürste. Die Bürstenköpfe der Schallzahnbürsten werden jedoch mit einer viel höheren Frequenz betrieben. Der Bürstenkopf erreicht durchschnittlich 30.000 Bewegungen pro Minute. Statt des Elektromotors kommt ein Schallwandler zum Einsatz. Der Antrieb funktioniert entweder per Magnet oder auch über einen Piezo-Effekt. Die Schallzahnbürste belastet das Zahnfleisch wenig und ist daher ideal für alle, die mit der elektrischen Bürste zu viel Druck auf die Zähne ausüben. Die Zähne können damit dank der Schalltechnologie schonend gereinigt werden. Es genügt ein leichtes Gleiten, da die hohen Schwingungen die Zähne reinigen und nicht der Druck. Das Zahnfleisch wird beruhigt und gleichzeitig massiert. Eine Reizung durch manuelle Schwingungen bleibt aus. Auch diese Zahnbürsten sind effektiver als Handzahnbürsten, sie überzeugen mit einem sehr guten Reinigungsergebnis. Die Bürstenköpfe halten etwas länger als bei den Rotationsbürsten.

Ultraschallzahnbürste

Gute Ultraschallzahnbürsten erreichen pro Minute bis zu 1,8 Millionen Schwingungen. Sie sind daher mit anderen Elektrozahnbürsten nicht vergleichbar. Der Tupfer, mit dem sie arbeiten, versetzt den Speichel im Mund in Schwingung. Durch eine spezielle Ultraschallzahncreme, die unbedingt benutzt werden sollte, werden Schaumblasen gebildet, die aufgrund der entstehenden Schwingungen platzen. Dies erzeugt die Reinigungsleistung. Die Zahnpasta enthält, anders als gewöhnliche Zahncreme, keinen Putzkörper, sodass nicht mechanisch gearbeitet wird. Die Ultraschallzahnbürste muss lediglich an den Zähnen entlang geführt werden. Es wird dabei kein Druck auf die Zähne ausgeübt, ebenso gibt es keine Rotation wie bei den elektrischen Zahnbürsten. Das Zahnfleisch und der Zahnschmelz werden geschützt und geschont. Dadurch können viele Beschwerden wie entzündetes Zahnfleisch oder beschädigter Zahnschmelz verhindert werden. Die Ultraschallzahnbürsten reinigen die Zähne äußerst gründlich. Es werden pro Kubikmillimeter mehr als drei Millionen Luftbläschen erzeugt, die auch in Regionen gelangen, die für herkömmliche Zahnbürsten und elektrische Modelle nur schwer oder gar nicht erreichbar sind. Die Ultraschallzahnbürste ist besonders für Menschen geeignet, die unter Zahnfleischproblemen leiden oder eine Brücke oder Zahnspange tragen.

Die Gretchenfrage: Handzahnbürste oder elektrische Zahnbürste?

Ganz gleich, ob Handzahnbürste oder elektrisches Modell: Mit der richtigen Putztechnik können mit beiden Varianten sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Ein großer Vorteil von elektrischen Zahnbürsten ist, dass sie gründlicher putzen und Fehler beim Zähneputzen eher verzeihen als die Handzahnbürsten. Das Putzen ist damit allgemein einfacher, denn die Bürste erledigt einen Großteil der Arbeit. Jeder kann für sich entscheiden, welche Zahnbürste er verwenden möchte. Kinder sollten zunächst einmal mit einer Handzahnbürste putzen. Ab einem Alter von ungefähr zehn Jahren können sie dann auf eine elektrische Zahnbürste umsteigen.

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