Verschiedene Typen von Zahnpasta

Im Grunde genommen gibt es folgende Zahnpasten: Universal-Zahncreme, Sensitiv-Zahnpasta und Zahnpasta mit Weißmachern, die gegen Verfärbungen helfen sollen:

  • Universal-Zahnpasta

Diese Zahncreme verspricht einen kompletten Schutz der Zähne und des Zahnfleisches inklusive verschiedener Zahnerkrankungen wie Karies. Die wichtigste Basis bildet der enthaltene Wirkstoff Fluorid, der Karies vorbeugen kann, was wissenschaftlich erwiesen ist. Es gibt aber auch Universal-Zahnpasten, die kein Fluorid enthalten. Experten raten jedoch dringend zu diesem Stoff, damit die Zahnpasta einen Schutz vor Karies bietet.

  • Sensitiv-Zahnpasta

Die Sensitiv-Zahncreme ist ideal für Menschen mit empfindlichen Zähnen geeignet. Viele leiden unter diesem Problem, wobei die häufigste Ursache freiliegende Zahnhälse sind. Äußere Reize wie beispielsweise Kälte können in diesem Fall Schmerzen verursachen. Daher sollte die Zahnpasta sensitiv sein bzw. einen niedrigen Abrieb haben, damit sie sich für empfindliche Zähne eignet. Sensitiv-Zahncremes gehen mit dem Zahnschmelz sehr schonend um. Sie haben eine geringere Schmirgelwirkung, denn der RDA-Wert liegt in der Regel bei unter 40. Die Zähne und das Zahnfleisch werden geschont und Schmerzen verhindert.

In Sensitiv-Zahnpasten kommen hierfür desensibilisierende Wirkstoffe wie Zinnfluorid zum Einsatz. Bei einer dauerhaften Verwendung ist es möglich, dass die Schmerzempfindlichkeit verringert wird. Für Menschen mit sensiblen Zähnen sind herkömmliche Zahncremes nur bedingt geeignet. Sie verwenden am besten die Sensitiv-Zahnpasta. Zu beachten ist, dass auch die Sensitiv-Zahnpasta Fluorid enthält, da sonst der Kariesschutz fehlt. Es bringt nichts, wenn die Zähne vielleicht nicht mehr so empfindlich reagieren, sich dafür aber Karies bildet.

  • Whitening-Zahnpasta

Zahncremes mit Weiß-Auslobung versprechen weiße Zähne. Sie sind für Menschen mit Verfärbungen auf den Zähnen geeignet. Die Gründe hierfür sind vielfältig, beispielsweise durch Kaffee, Tee oder Nikotin. Auf den Produkten steht dann beispielsweise “extra weiße Zähne” oder “strahlend weiße Zähne”. Diese Zahncremes enthalten im Vergleich zu herkömmlichen Zahnpasten mehr abrasive Teilchen, um die Verfärbungen von der Zahnoberfläche abzulösen und somit das natürliche Zahnweiß hervorzubringen. Im Gegensatz zur Sensitiv-Zahnpasta, wo der Abrieb bzw. der RDA-Wert niedrig ist, ist er bei der Weißmacher-Zahnpasta hoch. Die enthaltenen gröberen Putzkörper wirken ähnlich wie Schmirgelpapier.

Weißmacher-Zahncremes bleichen die Zähne nicht, sondern verringern leichte Verfärbungen, damit die natürliche Ausgangsfarbe der Zähne wieder hergestellt wird. Es gibt grundsätzlich Zahnpasten mit einem leichten, mittleren oder hohen Abrieb, die demzufolge unterschiedlich aggressiv vorgehen. Sind jedoch zu viele Schleifkörper enthalten, wird den Zähnen ihr natürliches Schutzschild genommen. Die meisten Zahnpasten liegen bei RDA-Werten zwischen 40 und 80. Es gibt aber auch Zahncremes, die diesen Wert um ein Vielfaches übersteigen. Manche Produkte, die dem Nutzer besonders weiße Zähne versprechen, weisen Werte um 200 auf und richten somit großen Schaden an. Menschen mit empfindlichen Zähnen entscheiden sich am besten für einen geringen Abriebwert.

  • Kinderzahnpasta

Bei Zahncremes für Kinder ist der Fluoridgehalt geringer. Es ist daher wichtig, spezielle Produkte zu verwenden, die für den Nachwuchs geeignet sind. Der Fluoridgehalt liegt bei Kindern bis zwei Jahren im Idealfall bei etwa 500ppm. Höher sollte die Konzentration nicht sein, denn ein übermäßiges Verschlucken begünstigt Magenprobleme. Zwischen dem sechsten und zwölften Lebensjahr beträgt der ideale Wert 1000 bis 1.450 ppm. Da die meisten Kleinen den Geschmack von Minze und Menthol, die den Atem erfrischen, oft nicht mögen, gibt es die Zahnpasten auch mit fruchtigen Zusätzen, um sie eher für das Zähneputzen begeistern zu können. Kinderzahnpasten schmecken meistens süßlich oder nach Kaugummi, enthalten aber keinen Zucker.

Auf die Inhaltsstoffe der Zahnpasta achten

Zahncremes werden mit verschiedenen Inhaltsstoffen angereichert, die unterschiedliche Zwecke verfolgen:

  • Fluorid

Fluorid ist in jeder hochwertigen Zahnpasta enthalten, denn der Stoff beugt nicht nur der Bildung von Karies durch bakterielle Zahnbeläge (Plaque) vor, sondern macht die Zähne auch widerstandsfähiger, zum Beispiel gegenüber Bakterien und Säuren. Dies geschieht dadurch, dass die Zahnoberfläche ihre Mineralien zurückerhält. Fluorid ist der wichtigste Bestandteil einer Zahnpasta, da die Substanz dabei hilft, die Zähne zu schützen und zu erhalten. Die Wirksamkeit zur Vorbeugung von Karies ist seit langem belegt.

  • Zink

Zink dient dem Ziel, die Entstehung von Zahnstein zu verhindern. Wer anfällig dafür ist, achtet demzufolge auf den Zinkanteil in der Zahncreme. Bereits vorhandener Zahnstein kann allerdings nur vom Zahnarzt beseitigt werden. Das Spurenelement wirkt außerdem gegen Bakterien und Plaque.

  • Pflanzliche Inhaltsstoffe zur Linderung von Entzündungen

Zahncremes, in denen Pflanzenextrakte oder Kräuter wie Salbei enthalten sind, eignen sich gut für Menschen, die unter Entzündungen leiden. Entsprechende Zahnpasten zielen darauf ab, diese zu beruhigen. Kamille, Rosmarin, Panthenol und Salbei wirken ebenso entzündungshemmend und antibakteriell.

Fazit

Welche Zahnpasta sinnvoll ist, hängt somit von der Beschaffenheit der Zähne und des Zahnfleisches ab. Ein guter Tipp zuletzt: Nicht nur allein die Zahnpasta ist für gesunde, widerstandsfähige Zähne entscheidend. Auch die optimalen Putzutensilien sowie die richtige Putztechnik spielen eine wichtige Rolle. Eine regelmäßige Zahnhygiene, die mindestens zwei Mal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta stattfindet, sollte selbstverständlich sein. Zusätzlich sollte man die Zahnzwischenräume einmal täglich mit Zahnseide reinigen.

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