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Unsichtbare Zahnspangen?

Invisalign-Spangen machen es möglich

Ästhetische Zähne sind ein modernes Schönheitsideal, das uns unter anderem von der Mattscheibe vorgelebt wird. Die Realität sieht allerdings anders aus, denn perfekte gerade und schneeweiße Zähne sind alles andere als die Norm. Nur die wenigsten Menschen sind – ohne nachzuhelfen – damit gesegnet.

Umso größer ist der Boom ästhetischer Eingriffe in der Zahnmedizin. Neben Bleachings betrifft das vor allem Eingriffe, um die Zahnstellung zu korrigieren. Die Zahnspange als Klassiker sinkt dabei in ihrer Beliebtheit. In der Regel ist sie nur noch bei Kindern und Jugendlichen anzutreffen.

Für viele Erwachsene kommt eine sichtbare Zahnspange aus ästhetischen Gründen nicht in Frage. Wie gut, dass es auch unsichtbare Zahnspangen wie zum Beispiel die Invisalign-Spangen gibt. Aber welche Vorteile hat das Verfahren? Gibt es Nachteile? Und was kostet eine unsichtbare Zahnspange? Wir haben die wichtigsten Antworten zusammengestellt.

Invisalign-Spangen machen es möglich

So funktioniert das Invisalign-Verfahren

Um die Zahnstellung auf unauffällige Weise zu korrigieren, gibt es derzeit mehrere Verfahren. Am verbreitetsten ist die sogenannte Incognito-Zahnspange. Bei diesem Verfahren bringt der Zahnarzt an der Innenseite der Zähne festsitzende Brackets an, die die Zähne langsam in die korrekte Position ziehen. Für andere ist die der Zunge zugewandte Zahnspange so nicht zu sehen.

Allerdings handelt es sich hier um eine feste Zahnspange, was für viele Erwachsene trotzdem unkomfortabel ist und nicht in Frage kommt. Das Invisalign-Verfahren funktioniert anders. Bei diesem Verfahren kommen sogenannte Aligner zum Ansatz. Aligner sind transparente Schienen, die aus mehreren Materialschichten bestehen. Erstmals aufgetaucht sind Aligner im Jahr 1997 – damals allerdings noch nicht transparent.

Während der Behandlungsdauer tragen Patienten eine individuell angefertigte aber bei Bedarf herausnehmbare Schiene. Diese rückt die Zähne über einen definierten Zeitraum weitgehend schmerzfrei in die richtige Position. Damit das Verfahren nachhaltig funktioniert, muss die Invisalign-Schiene täglich für mindestens 22 Stunden im Mund bleiben. Lediglich zur Mundhygiene und zum Essen sollte die Schiene herausgenommen werden.

Wie läuft die Behandlung ab?

Wer sich für eine unauffällige Zahnkorrektur interessiert, sollte sich zunächst einmal von seinem Zahnarzt über die besten Möglichkeiten beraten lassen. Fällt die Entscheidung auf das Invisalign-Verfahren, erfolgt bei einem ersten Termin eine kieferorthopädische Untersuchung. In der Folge fertigt der Kieferorthopäde neben Fotos und Röntgenaufnahmen der Zähne auch Abformungen an.

Unter Zuhilfenahme moderner 3D-Visualierungsverfahren entsteht so ein digitales Modell von Kiefer und Zähnen. Gleichzeitig können die behandelnden Mediziner auf diesem digitalen Weg ebenfalls veranschaulichen, was sich durch die Korrektur erreichen lässt.

Auf Basis der Erkenntnisse wird schließlich ein Behandlungsplan erstellt, sodass in bestimmten Behandlungsschritten lediglich bestimmte Zähne in ihre finale Position bewegt werden. Abhängig von der Komplexität der Fehlstellung nimmt die Behandlung meist zwischen neun und 18 Monaten in Anspruch. Zudem kann es sein, dass die Schienen während des Behandlungszeitraums an den Fortschritt angepasst werden müssen.

Sobald die Behandlung mittels Schiene abgeschlossen ist, muss ein sogenannter Retainer angebracht werden. Das ist wie bei nahezu allen kieferorthopädischen Behandlungen notwendig, damit die Zähne auch dauerhaft in ihrer neuen Position verbleiben. Andernfalls kehren sie früher oder später in ihre ursprüngliche Schiefstellung zurück.

Vorteil der Invisalign-Spangen

  • Da die Schienen transparent sind, sind diese für Dritte im Vergleich zu festen Zahnspangen nicht direkt sichtbar.
  • Die Korrektur der Zahnstellung ist vergleichsweise schonend und weitgehend schmerzfrei.
  • Im Vergleich zu Brackets und Drähten sind die Schienen deutlich angenehmer zu tragen, da sie ein natürlicheres Mundgefühl ermöglichen.
  • Da sich die Schienen leicht herausnehmen lassen, ist die Zahnpflege deutlich einfacher.
  • Die gründliche Zahnpflege ist besser umsetzbar, was Mundgeruch verhindert und das Kariesrisiko deutlich senkt.
  • Mit den transparenten Schienen müssen Sie beim Essen auf nichts verzichten. Das wäre bei einer festen Spange kaum möglich oder mit einem erhöhten Aufwand verbunden.

Welche Nachteile hat die unsichtbare Zahnspange?

  • Die Invisalign-Zahnspange allein kann extreme Zahnfehlstellungen nicht korrigieren. Oftmals muss die Behandlung in Kombination mit einer festen Zahnspange eingesetzt werden.
  • Die Möglichkeit, Zahnlücken in einer Zahnreihe zu schließen ist bei den Alignern auf maximal sechs Millimeter beschränkt.
  • Sind die Zähne von Natur aus eher kurz, rund, sehr spitz oder enorm stumpf lassen sich Aligner-Schienen unter Umständen nicht ordentlich anbringen.
  • Auch bei einem Engstand der Zähne erschwert sich der Einsatz von Schienen. Ab einer Drehung von 20 Grad bei den Backenzähnen können Invisalign-Schienen nicht mehr eingesetzt werden.
  • Abweichungen von der Mittellinie der Zahnreihe lassen sich lediglich um bis zu zwei Millimeter korrigieren.
  • Bestehen im Mundraum bereits Zahnarbeiten wie Kronen und Porzellanverblendungen kann das den Einsatz von Invisalign-Schienen behindern oder gar gänzlich unmöglich machen.
  • Unmittelbar vor oder während der Behandlung zu einer Zahnextraktion ist der Einsatz von Alignern nicht möglich bzw. nicht ratsam.
  • Färbende Getränke wie Tee oder Kaffee sollten auf ein Minimum beschränkt werden. Ansonsten kann es passieren, dass sich die Schienen verfärben oder sich Reste der Flüssigkeit unter den Schienen festsetzen.
  • Die Aligner müssen bei jeder Mahlzeit herausgenommen und wieder eingesetzt werden.

Was kostet eine unsichtbare Zahnspange und was übernimmt die Kasse?

Die Invisalign-Schienen sind vielversprechend aber dennoch kein Allheilmittel. Wer sich jedoch für den Einsatz der unsichtbaren Schienen interessiert, muss tief in die Geldbörse greifen, denn anders als bei Kindern wird die Korrektur der Zahnstellung nicht ohne Weiteres von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Für die Behandlung im Invisalign-Verfahren werden durchschnittlich 3.500 bis 6.000 Euro fällig. Lediglich bei kleineren Zahnkorrekturen reicht auch ein Budget von etwa 2.000 bis 2.500 Euro aus. Damit ist diese Variante immerhin noch günstiger als eine feste unsichtbare Zahnspange. Die sogenannten Lingualbrackets schlagen nämlich mit ca. 6.000 bis 10.000 Euro zu Buche.

Wie hoch die Rechnung letztlich ausfällt, hängt dabei von der Anzahl der benötigten Schienen sowie vom individuellen Zahnstatus ab. Es gilt: Je komplizierter die Behandlung, desto teurer wird es. Da die gesetzliche Krankenversicherung in der Regel keinen Cent zahlt, bleiben Sie komplett auf den Kosten für die Zahnkorrektur sitzen.

Jedenfalls, sofern diese nicht medizinisch notwendig ist. Viele private Zahnzusatzversicherungen übernehmen jedoch bis zu 100 Prozent der Kosten für die Behandlung mit Invisalign-Schienen. Auch MAXCARE unterstützt Sie auf dem Weg zu einem ästhetischen Lächeln. Informieren Sie sich jetzt über unsere Zahnzusatztarife!

FAQ – Die wichtigsten Fragen rund um die unsichtbare Zahnspange

Was kostet die unsichtbare Zahnspange?

Wenn es sich lediglich um die Korrektur einer kleinen Fehlstellung handelt, beginnen die Kosten bei etwa 2.000 bis 2.500 Euro. Im Durchschnitt bewegen sich die Behandlungskosten für Invisalign-Schienen jedoch zwischen 3.500 und 6.000 Euro.

Wie lange muss ich die Schienen tragen?

Das hängt von der Art und dem Umfang der zu korrigierenden Fehlstellung ab. In der Regel liegt die Tragedauer für die Schienen bei etwa neun bis 18 Monaten. In Einzelfällen kann dieser Zeitrahmen aber auch überschritten werden. Wichtig: Nach dem Ende der Behandlung muss der erreichte Status durch feste Retainer gesichert werden. Andernfalls können sich die Zähne wieder verschieben.

Kann ich mit den Schienen problemlos essen und trinken?

Ja, das Essen und Trinken ist nahezu einschränkungsfrei möglich, da Sie die Schienen jederzeit herausnehmen können. Im Vergleich zu festen Zahnspangen ist damit auch der genussvolle Biss in ein knackiges Brötchen oder einen Apfel möglich. Beachten Sie aber bitte, dass Sie die Schienen für optimale Ergebnisse dennoch für mindestens 22 Stunden pro Tag tragen müssen.

Ist die Behandlung wirklich schmerzfrei?

Gemeinhin gilt die Behandlung als schmerzfrei. Das jedenfalls berichten rund 35 Prozent aller Behandelten. Weitere 54 Prozent berichten allerdings von leichten Schmerzen und Druckgefühlen. Diese treten insbesondere zu Beginn der Behandlung sowie beim Umstieg auf neue Schienen auf. Das ist jedoch in gewissem Rahmen normal und gewünscht. Immerhin werden die Zähne durch den Druck in ihre neue Position gedrückt.

Eignen sich Invisalign-Schienen für jeden?

Nein! Auch wenn sich die meisten Zahnfehlstellungen durch die transparenten Schienen korrigieren lassen, hat die Technik ihre Grenzen. Bei großen Zahnlücken, starken Verdrehungen der Backenzähne oder einem extremen Über- bzw. Unterbiss reicht die Invisalign-Schiene nicht aus. Hier benötigen Sie eine klassische Zahnspange.

Darf ich Kaffee und Tee trinken?

Grundsätzlich sind Kaffee oder Tee nicht verboten. Sie sollten sich jedoch dessen bewusst sein, dass alle färbenden Getränke die Schiene verfärben. Das gilt auch für Cola und Rotwein. Zudem kann sich die färbende Flüssigkeit unter die Schiene drücken und damit auch die Zähne selbst verfärben. Färbende Getränke nehmen Sie daher am besten zu sich, wenn Sie die Schiene zu den Mahlzeiten herausnehmen.

Sind die Schienen wirklich unsichtbar?

Ja, da die Schienen aus transparentem Kunststoff bestehen, sind sie für Ihr Gegenüber nahezu nicht zu sehen. Anders als etwa fest verdrahtete Zahnspangen mit Brackets scheinen die Schienen Ihren Mitmenschen also nicht gleich schon aus der Distanz wie ein Leuchtturm entgegen.