Säurehaltige Fruchtsäfte, Softdrinks und Kaffee nicht direkt vor dem Zähneputzen

Beim Verzehr von Zucker stimmt es: Nach dem Essen kann Karies am besten verhindert werden, wenn sofort zur Zahnbürste gegriffen und gründlich geputzt wird. Anderenfalls wird der Zucker in Säure umgewandelt und kann somit die Zähne angreifen. Wenn jedoch beispielsweise Orangensaft, Cola, Smoothies, Frucht- und Gemüsesäfte oder eine Tasse Kaffee zum Essen getrunken wurden, sollte bis zum Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde gewartet werden. Durch entsprechende Früchte und Fruchtsäfte wird der pH-Wert im Mund verändert. Auch Apfelschorle ist nicht gut für die Zähne. Sie wirkt mit ihrem Fruchtzucker und der Fruchtsäure gleichermaßen auf die Zähne ein. Der Speichel benötigt eine bestimmte Zeit, um die Säuren zu neutralisieren. Diese lösen aus der Schutzschicht Kalzium und Phosphat heraus, sodass die Zähne empfindlicher werden.

Wasser oder ungesüßter Tee am Morgen

Wenn saures Obst wie Äpfel, Rhabarber, Kiwis, Ananas oder Orangen zum Frühstück oder Abendessen gegessen wurde, sollte der Mund erst einmal etwas ausgespült werden, bevor man die Zähne putzt. Die Säure kann sonst den schützenden Zahnschmelz aufweichen und ihn als Schutzschicht abtragen. Wer zu zeitig die Zähne putzt, reibt also mit der Bürste die schützenden Mineralstoffe vom Zahnschmelz herunter. Um dies zu vermeiden, sollte gewartet werden, bis sich Kalzium und Phosphat erneuert haben.

Wer morgens nicht so lange warten möchte, sollte bereits vor dem Frühstück die Zähne putzen. Am besten für die Zähne sind Wasser oder ungesüßter Tee. Diese Getränke sind gute Alternativen, wenn es schnell gehen soll. Es kann auch hilfreich sein, nach einem Glas Limo oder Orangensaft mit etwas Wasser nachzuspülen. Der Säuregehalt ist kein Grund, kein Obst mehr zu essen. Es liefert dem Köper lebensnotwendige Vitamine und Mineralien. Es ist lediglich wichtig, dass nach dem Verzehr nicht sofort zur Zahnbürste gegriffen wird.

Rotwein weniger schädlich als Weißwein

Der Wein gehört zu den beliebtesten alkoholischen Getränken. Insbesondere nach anstrengenden Tagen wirkt ein Gläschen Wein am Abend für viele Menschen sehr entspannend. Doch die meisten wissen nicht: Wein – und hier vor allem Weißwein – greift die Zähne aufgrund des Säuregehalts ebenfalls an. Werden direkt danach die Zähne geputzt, um möglichst schnell ins Bett zu kommen, sind die Mineralien weg. Daher muss auch abends noch eine halbe Stunde eingeplant werden, bis die Zähne geputzt werden können.

Für den Zahnschmelz ist ein pH-Wert von 5 bis 5,7 bereits kritisch. Wein hat einen pH-Wert von 3 bis 3,8 und ist somit noch saurer, als für den Schmelz ohnehin schädlich ist. Rotwein kann obendrein aufgrund der enthaltenen Farbstoffe die Zähne verfärben. Im Allgemeinen ist er jedoch gesünder für den Kreislauf. Ob mit oder ohne Wein – abends sollte die letzte Handlung vor dem Schlafengehen stets die Zahnpflege sein.

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